Auf der Seite der Tagesschau ist soeben ein Artikel aufgetaucht. In Italien ist Cannabis als Schmerzmittel zugelassen, aber der Anbau untersagt. Auf der Suche nach einer Lösung des Dilemmas und um auf Import verzichten zu können, gab die Regierung nun der Armee den Auftrag Cannabis anzubauen.

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Zitat:

"Für uns ist das einfach nur ein Arzneimittel, das selten und teuer ist, vergleichbar mit anderen Arzneimitteln", sagt Giocondo Santoni über das Cannabis-Projekt. "Wir wurden beauftragt, diesen Mangel zu beheben. So wie es auch mit jedem anderen Medikament hätte passieren können."


Es soll auf einer Fläche von 200 Quadratmeter vonstatten gehen. Der Import würde bisher bis 75 EUR pro Gramm kosten. Ziel sind 100 kg im Jahr zu einem Preis von 15 EUR pro Gramm. Der Ertrag soll wohl auf 750.000 Patienten in Italien verteilt werden. Den letzten Absatz übernehm ich noch:

Zitat:

Natürlich hat die Entscheidung für den staatlichen Cannabis-Anbau auch die Debatte um eine grundsätzliche Freigabe der Droge wieder angeschoben. Aber dafür hat General Santoni nur ein müdes Lächeln übrig. Wer auch immer meine, der Anbau in Florenz sei ein Schritt hin zur Legalisierung von Cannabis, der habe nicht verstanden, worum es gehe, sagt der General.


Ed: Interessante Lösung, aber offensichtlich nicht bedarfsdeckend, wenn man mich fragt.

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