Hallo Leute, vielleicht kennt mich hier ja noch der ein oder andere, ich habe gerade eben erst festgestellt das OPC wieder online ist und mich natürlich gleich mal wieder eingeloggt. Und da ich Donnerstag erst von einer dreitägigen Amsterdamfahrt zurückgekommen bin dachte ich, dass es doch ganz schön wäre euch einmal davon zu berichten. Zuerst möchte ich jedoch "kurz" auf meinen vorherigen Trip nach Amsterdam am Nikolaustag letzten Jahres eingehen. Den anderen Bericht versuche ich morgen zu verfassen.

06.12.2014, Tagesausflug nach Amsterdam, Aufenthalt: 12:30 bis ca. 23:00

Kurz vor Ende November wurde ich von einer Kommolitonin (Für die die sich noch an mich erinnern: Ich bin mittlerweile aus Neuseeland zurückgekehrt und habe mich einem Studium der Rechtswissenschaften gewidmet, natürlich nicht um später Gleichgesinnte zu verfolgen :wink:, sondern da es schon immer mein Traum war als Anwalt möglicherweise zu Unrecht beschuldigte Menschen zu "retten" und zu versuchen die Ungerechtigkeiten unseres Rechtssystems ein bisschen zu mildern) angesprochen ob ich nicht lust hätte eine Tagestour nach Amsterdam zu Unternehmen. Es gab da so ein Angebot bei dem man eine Tagestour mit dem Bus zu einem sehr günstigen Preis buchen konnte. Als sowohl leidenschaftlicher Reisender, als auch begeisterter Cannabiskonsument musste ich natürlich zuschlagen. Mit uns reisten noch 5 weitere Kommolitonen/-innen. Insgesamt war natürlich ein ganzer Reisebus voll, aber wir sind immer in dieser 7-Personen-Gruppe unterwegs gewesen.

Um ca. 12:30 kamen wir dann also in Amsterdam an. Die Busreise war strapaziös und die Mitreisenden im Bus größtenteils sehr nervig, da sie der Meinung waren sich jeder frühmorgens ca. 12 Bier reinpfeiffen zu müssen und aus der Busfahrt eine stinkende, laute und unenspannte Angelegenheit zu machen. Ich bin selber dem Feiern nicht abgeneigt, aber das musste nicht sein. Wir und vor allem ich sind ziemlich genervt am Hauptbahnhof ausgestiegen und wollten uns erstmal einen groben Überblich verschaffen. Ich hatte mir vorher Coffeeshopempfehlungen herausgesucht und mir die zugehörigen Adressen notiert. Aufgrund des Abstandskriteriums war aber ca. die Hälfte von denen nicht mehr aktuell.

Letztendlich sind wir dann so gegen 14:00 endlich im ersten Coffeeshop (Barneys) angekommen und da die Mitreisende fast alle sehr unerfahren im Umgang mit Cannabis waren haben nur ich und noch ein anderer uns etwas gekauft. Wir entschieden uns für ein Gramm Liberty Haze und einmal Utopia Haze. Wir mussten dann rüber ins Barneys Uptown(Bar/Restaurant), da der Coffeeshop an sich sehr klein war und alle Coffeeshops total überfüllt. Ich hab dann auch sogleich einen (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) vom Utopia gedreht und wir haben angefangen zu rauchen. Ich erinnere mich noch das es ein sehr angenehmes High erzeugte und gut schmeckte. Einen Fressflash habe ich komischerweise garnicht verspürt, obwohl dieser bei mir eigentlich schon nach den ersten drei Zügen einsetzt. Anschließend sind wir erstmal ein bisschen durch die Stadt gelaufen, wobei es sehr kalt war und wir schon nach kurzer Zeit in eine raucherfreundliche Bar gegangen sind.

Dort rauchten wir dann einiges von dem Liberty Haze. Dieses hatte einen sehr einzigartigen, frischen geschmack, es erinnerte maximal ein bisschen an Lemon Haze, aber war noch viel erfrischender. An dieses High habe ich auch vorerst die besseren Erinnerungen. Ich wurde sehr Euphorisch und bekam mich vor lachen kaum noch ein. Insgesamt war ich ein sehr, sehr glücklicher Mensch:rasta:. Ich hätte vermutlich noch Stunden in dieser Bar sitzen, einen nach dem anderen rauchen, reden und lachen können. Bei meinen Kommolitonen sah das aber ein bisschen anders aus. Diese wurden mit der Zeit immer unruhiger und wollten unbedingt durch die Stadt ziehen, da sie die Wirkung schon sehr extrem verspürten und erstmal an die frische Luft wollten. Kaum war ich nach draußen getreten schlug mir der eiskalte Wind ins Gesicht und veränderte mein High komplett. Ich wurde zum einen sehr hungrig und zum anderen sehr fokussiert. Ich lief fast schon mit Tunnelblick durch die Straßen auf der Suche nach unserem Ziel, dem Weihnachtsmarkt. Jedoch wollten die anderen sämtliche Pläne ständig über den Haufen werfen und haben sich andauernd auf neue Ziele festgelegt ohne auch nur jemals eines zu erreichen. Normalerweise habe ich gar kein Problem mit spontanen Planänderungen doch die schiere Anzahl dieser und vor allem die Wirkung der (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) in meinem Gehirn sorgten mit der Zeit dafür das ich richtig schlechte Laune bekam. Wenigstens konnte ich mir zwischendurch mal was zu essen holen.

So gegen 19:00 hatte ich es endlich geschafft die Gruppe dazu zu bringen sich auf das Ausgangsziel zu besinnen und wir erreichten den Weihnachtsmarkt (Zwischendurch haben wir übrigens immer mal wieder geraucht). Bei eben diesem angekommen holte ich mir erstmal eine Portion Churros. Durch ein Missverständnis einer Kundin vor mir mit der Verkäuferin schaffte ich es eine große Portion + zwei Soßen zum Preis einer kleinen ohne Soßen abzustauben. Für einen ausgehungerten, total breiten Kiffer naürlich das in diesem Moment größtmögliche Glück auf Erden. Ich habe mich bestimmt 10 Minuten lang gefreut wie ein kleines Kind. Jedoch machten die anderen meine Freude schnell wieder zunichte, indem sie nach genau diesen 10 Minuten, die wir auf einem sehr großen Weihnachtsmarkt verbracht haben, schon wieder beschlossen weiterzugehen.

Ich war dann erstmal wieder extrem gestresst. Zum Glück sind wir aber nicht wieder planlos durch die Gegend gelaufen sondern direkt ins Abraxxas gegangen. Dort trank ich eine heiße Schokolade und rauchte den Rest vom Utopia. Da die anderen (bis auf einen) alle keine Lust mehr hatten zu kiffen, ging es schnell noch ein paar "High-Stufen" höher. Das vorher ziemlich energetische High schwang plötzlich in ein extremes Stoned um. Ich und der andere der noch mitrauchte hatten erstmal überhaupt keine Lust mehr uns zu bewegen. Das konnte der Rest der Gruppe natürlich garnicht nachvollziehen, wodurch wir wiedereinmal genervt durch die Stadt gehetzt wurden. Mittlerweile sehnte ich mir nurnoch die Heimfahrt herbei. So gegen 22:00 beschlossen wir dann nochmal in eine raucherfreundliche Bar zu gehen und den Rest vom Liberty Haze zu konsumieren. So richtig genießen konnte ich das dann aber nicht mehr. Ich hatte eigentlich gar keine Lust mehr, vor allem da wir uns den Rest zu zweit reinzwängen "mussten". Wegschmeißen wollten wir es nicht und fürs mitnehmen bin ich nicht der Typ, das Risiko ist es mir nicht wert. Das Kiffen wurde fast schon zur Belastung, sowas kannte ich vorher garnicht. Als es dann endlich 23:00 war bin ich sehr dankbar zurück zum Bus gelaufen und habe mich direkt ins Reich der Träume begeben. Schade um das gute Gras.

Fazit:
Letztendlich ist das hier mehr ein Reisebericht als ein Tripbericht. Wobei er meiner Meinung nach vielleicht ganz gut zeigt wie man Amsterdam nicht erleben sollte:
-Mit zu vielen Leuten
-Bei sehr kaltem Wetter
-An nur einem Tag
-Am Wochenende (Es war echt zum brechen voll überall)
-Und wenn man größtenteils zum Kiffen hinfährt sollte man das definitiv nicht mit ganz vielen Leuten tun die davon keine Ahnung haben. Vor allem nicht wenn sie keine sehr guten Freunde sind.

Ich hoffe jemand liest sich diesen ganzen Text durch. Falls ich mich unverständlich ausgedrückt habe schiebe ich das mal ganz galant auf die späte Uhrzeit. Morgen versuche ich Teil 2 ein bisschen knapper und besser zu formulieren. Falls ihr den überhaupt lesen wollt. Wenn nicht schreibe ich ihn trotzdem, spaß hat es nämlich gemacht :mrgreen:.

Vers

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