Liebe Growgemeinde,

Was sind eure besten drei Ratschläge, die ihrem jedem Anfänger mit auf den Weg geben würdet? Was würdet ihr vor dem Kauf von Equipement, vorm Start der ersten Growversuche oder während des ersten Grows jedem Neuling unbedingt raten?

Ein solches Forum lebt ja schließlich von der Erfahrung und der Kommunikationsbereitschaft. Vielleicht sind ja ein paar Grower bereit ihre besten Ratschläge mit uns zu teilen? Natürlich kann jeder, auf welchem Erfahrungsstand er auch ist, mitmachen.

Am besten fang ich einfach mal an.

1. Gedanken zum Equipement vorm Kauf

Weniger ist mehr! In Growshops und Onlineportalen wird man als unbedachter Neuling oft in die "Größer und Besser" Falle gezogen. Irgend wie scheinen die Preise für "Komplettpakete" einfach zu verlockend.
Der Grund dafür ist, dass häufig essentielle Bestandteile fehlen, Einzelteile zu klein dimensioniert sind (z.B. die Abluft) oder Restposten verbaut werden.

Kauft man dann schließlich alle fehlenden Teile nach, bzw. passt Dinge an, gibt man häufig mehr Geld aus, als man eigentlich anfangs wollte.
Besser ist es daher klein anzufangen und so zu kaufen, dass man leicht aufrüsten kann, nachdem man die ersten Versuche gemacht hat. Denn, je größer man das Equip ausgelegt hat, desto teurer wird ja natürlich alles! Man verbraucht mehr Dünger, mehr Strom, braucht mehr Samen, mehr Wasser, mehr Zeit…

Da die ersten Grows bei den meisten doch weit hinter ihren Erwarten zurückbleiben, ist es sicherlich eine gute Idee ersteinmal klein anzufangen und statt der XL Box vielleicht mal nur ne 80×80 Box zu nehmen.

Die kann man ja so gestalten, dass man mit wenig Aufwand und Investition zu einer größeren upgraden kann. So kann man z.B. direkt ein (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) für 250/400/600W kaufen, das zwar bißchen teuerer ist, aber dafür enorm flexibel.

2. Es wird teurer, als erwartet
Befolgt man nun den ersten Ratschlag, oder auch nicht, es wird teurer als vermutet. 😀

Man hat förmlich das Gefühl, dass einem das Geld aus der Tasche gezogen wird, bevor man das erste Mal sein eigenes Gegrowtes paffen kann. Für was muss alles Geld ausgegeben werden? Erstmal das Offensichtliche:

– Growzelt/Growroom
– Leuchtmittel
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– Lüfter
– Schläuche für die Lüftung
– Schlauchschellen
– Umluftventilatoren
– Aufhängungen für Lüfter, (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) und (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)

– Töpfe
– Erde
– Untersetzer
– ggf. Hydrokrams
– Gießkanne

– Saatgut
– Vegi-Dünger
– Blüte-Dünger
– Rootbooster
– eventuelle andere Booster, Stimulatoren etc.
– Torftöpfe
– Stecklingserde
(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) Messgerät/EC Messgerät
– Luftfeuchtigkeitsmesser
– (Be/Entlüfter)

– Schere
– Minilupe
– Einmachgläser
– Kabelbinder/Schnur etc.
– Klebeband zum Abdichten

– STROM (!!)

Braucht man das wirklich ALLES?! Vielleicht nicht. Ein paar dieser Sachen hat natürlich jeder zuhause, aber ich musste z.B. viel Kleinkram dazukaufen. Das geht alles ins Geld. Hier mal 20€ für Töpfe, da mal 30€ für nen Booster, die Samen kosten ja auch noch mal 50€ usw. usw.
Man will ja auch nur das Beste für seine Blumis… und da das Ganze hier ja bei vielen zum Hobby geworden ist, investiert man natürlich auch mal was. Ist ja nicht schlimm, sollte man aber vielleicht VORM Kauf mal vor Augen geführt bekommen. Hätte ich das damals alles so überblickt, hätte ich mich wohl auch für ein kleineres Setup entschieden. 😉
Auch wollte ich hier noch mal ausdrücklich auf die Stromkosten hinweisen, die sich bei einem größeren Setup natürlich bemerkbar machen.

3. Einfach nicht zu früh düngen
Ich hab den Fehler gemacht und so ziemlich jeder andere Grower auch, oder? Es wird zu früh und zu viel gedüngt. Fast jeder Anfänger beginnt auf Erde zu growen. Das kennt man ja von den eigenen Topfpflanzen, das ist einfach und benötigt kein aufwendiges Hydrokrams Equip. Außerdem gibt’s ja extra Growerde, z.B. Lightmix oder Allmix.
Die sind vorgedüngt!!!
Das heißt, dass man die Anfangs überhaupt nicht düngen braucht. Wenn man es geschickt anstellt und die Pflanzen immer am richtigen Zeitpunkt umtopft, bzw. in ausreichend große Behältnisse umtopft, braucht man bis in die erste Hälfte der Blüte überhaupt nicht zu düngen!

Wenn man sich nun noch intensiv mit frühen Stadien (!) von Mangelproblemen der Cannabispflanze auseinander gesetzt hat, kann man genau den Zeitpunkt abpassen, bevor die Pflanzen starke Mangelsymptome zeigen und mit Mineraldünger entgegensteuern. Ab hier sollte man mit minimaler Dosis (oder gar darunter) anfangen zu düngen, bis sich die Pflanzen stark und gesund zeigen.
Natürlich sind das alles Erfahrungswerte, die man sammeln muss. Allerdings kann man ja, mit Hilfe von Eigenrecherche und des Forums, relativ schnell herausfinden, was einer Pflanze so fehlt.

Sowieso… In diesem Stadium, bei einer normalen Cannabispflanze, auf vorgedüngter Erde und bei angepasstem Wasser (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) Wert und anständigem Gießverhalten, KANN es gar nicht so viele Mängel geben.

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