Die Kripo Kempten stellte in einem Ermittlungsverfahren gegen zwei Männer vergangene Woche knapp 13 Kilogramm Betäubungsmittel sicher. Einer der beiden sitzt nun in Untersuchungshaft. Aufmerksam wurden die Kemptener Ermittler auf die Männer im Alter von 48 und 72 Jahren, weil sie in der Vergangenheit bei einem Lieferanten Ausstattungsgegenstände bestellt hatten, die auf eine umfangreiche Drogenaufzucht hindeuteten.
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Teil der sichergestellten BetäubungsmittelBild: Polizei
Deshalb wurde durch die Staatsanwaltschaft Kempten ein Durchsuchungsbeschluss beantragt, der vom Amtsgericht Kempten erlassen wurde. Auch gegen den Lieferanten in Niedersachsen ist derzeit ein Ermittlungsverfahren anhängig.
Beamte der Polizeiinspektionen Marktoberdorf und Schongau, sowie der Kripo Weilheim durchsuchten am vergangenen Donnerstag (21. Mai 2015) aufgrund des erlassenen Beschlusses unter Führung der Kripo Kempten zeitgleich drei Wohnungen der beiden Tatverdächtigen, von denen eine im mittleren Teil des Landkreises Ostallgäu, und zwei im westlichen Teil des Landkreises Weilheim-Schongau lagen.
Dabei wurden die Ermittler auch fündig. Während im Ostallgäu knapp neun Kilogramm getrocknete Cannabisblätter sichergestellt werden konnten, fanden sie im Landkreis Weilheim-Schongau über vier Kilogramm Marihuana, die bereits verkaufsfertig abgepackt waren.
Daneben zogen die Kriminalbeamten auch umfangreiche Utensilien ein, mit denen unter professionellen Bedingungen die Drogen gezüchtet wurden, und die teilweise bei dem Händler in Niedersachsen bestellt wurden. Alleine der Wert dieser Gegenstände, die vernichtet wurden, dürfte mindestens 10.000 Euro betragen.
Laut dem Leiter der Kemptener Kriminalpolizei, Kriminaloberrat Michael Haber, „handelt es sich bei dieser Größenordnung um eine nicht alltägliche Sicherstellung. Ich bin froh, dass dieses Rauschgift dem Markt entzogen werden konnte. Auch die Einziehung und Vernichtung der teuren Anbauutensilien setzt durchaus ein Zeichen.“
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten ordnete der Haftrichter beim Amtsgericht Kempten die Untersuchungshaft gegen den 48-Jährigen an, weswegen dieser nun in einer Justizvollzugsanstalt einsitzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Kempten, auch gegen den 72-jährigen Tatverdächtigen, dauern an.

In dem Zeitungsartikel wird aber darauf hingewiesen das die beiden den Stromzähler manipuliert hatten
und vor dem Zähler abgegriffen haben.
Ich vermute das die beiden deswegen aufgeflogen sind.
Erwähnt wurde auch das man einen LKW brauchte um die Ausrüstung abzutransportieren.

Hat jemand ne Ahnung welcher Händler aus N-Sachsen das sein könnte?


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