Ich bin ein erfahrener Grower. Vor kurzem bin ich umgezogen und habe eingeschlosse­nes System wie in meinem früheren Hausangelegt. Über Marc Emery Direct habe ich neuen Vorrat an Jack Herer Samen von Willy Jack bestellt. Mit diesem Strain hatte ich schongute Erfolge. Von zehn Samen sind sechs aufgegangen und zwei waren weiblich. Von der besser aussehenden weiblichen Pflanze habe ich Stecklinge genommen. Ich habe sie bei 15 cm in 15 cm Blumentöpfen mit einer guten biologischen Erdmischung in die Blüte geschickt und zu einem Haupttrieb beschnitten. Die Pflanzen gedeihten kräftig und ohne Anzeichen von Mängeln. Sie schienen deutlich mehr indica zu sein als meine bisher bestellten Jacks. Sie haben große Buds gebildet, aufdenen aber wenig Trichome waren, unddie ungefiederten Blätter waren nicht normal mit Trichomen be­deckt. Weder der leichte Kieferngeruch von Jack noch Marihuanaduft kam auf. Als die Blüten reiften, nahmen die Trichome zwar zu, aber sie blieben spärlich undklein. Nach 70 Tagen waren etwa die Hälfte der Trichome bernsteinfarben, also erntete ich sie.

Wie ich befürchtete, waren sie nicht besonders: nicht einmal 1/10 des THC der anderen Jacks, die ichgezogen hatte. Aufden getrockneten Buds sinddie Trichome so klein, dass sie wie Zuckerkörner aussehen statt wie eine kristalline Drüse. Das war ein richtiges Verlustgeschäft. Es sind in jeder Hinsicht schöne Pflanzen außer bei der Harzpro­duktion. Ich bin bereit, es der schlechten Genetik zuzuschreiben. Obwohl ich mitgenau denselben Samen schon Erfolg hatte, ist Willy Jacks JH allenfalls Fz, und da ich nur zwei weibliche Pflanzen hatte, könnte ich einfach beim Gen-Lotto verloren haben. Was meinst du?

Drew